Was mich inspiriert

 Das Herzstück von veronicard, dem Selbermach-Projekt, das mich seit nun elf Jahren beschäftigt, sind Karten. Gruß- und Glückwunschkarten zu allen denkbaren Anlässen, die ich aus der Not heraus herzustellen begann. Der österreichische Markt ist sehr überschaubar, was ausgefallene und liebevoll gestaltete Karten betrifft. Es gibt nur wenige Geschäfte, die etwas anbieten, das ich bereit wäre für Geld zu erwerben und guten Gewissens an jemanden zu verschicken.


Vor 14 Jahren war ich das erste Mal in Großbritannien, einem Paradies für Karten- und Geschenkpapierliebhaber, und konnte mich kaum satt sehen an den herrlichen Farben und raffiniert gestalteten Karten. Ich MUSSTE, das selbst probieren. Meine ersten Gehversuche waren peinlich, aber die Jahre haben nicht nur Erfahrung mit den Werkstoffen, sondern auch eine Vielfalt an Werkzeug-Helferlein und jede Menge Ideen mit sich gebracht.

Eine der Fragen, die mir häufig gestellt wird ist, woher ich meine Inspirationen nehme. Ich finde nahezu alles inspirierend. Mode, Architektur, Möbeldesign, Musik, Textilien, Industrial Design, die Natur, Filme, das Material, das gerade vor mir liegt... Ich sehe eine raffiniert gefaltete Schachtel und überlege mir, wie sich das auf einer Karte umsetzen lässt. Ich sehe ein Haus, das allein durch seine Form wahnsinnig spannend aussieht und übertrage es auf das Papier. UND ich höre wahnsinnig gerne Musik bei der Kreativarbeit, was unterbewusst die Wahl meiner Farben und Materialien bestimmt. Es gibt Alben, die ich mit ganz bestimmten Karten verbinde - einen Winter lang habe ich das Michael Bublé Album It's Time rauf und runter gehört. Das hat für mich seither ein absolut weihnachtliches Flair.
Natürlich schaue ich auch, was andere, die auch in dem Bereich aktiv sind, machen. Zeitschriften bringen neue Ideen, die Hersteller der Materialien und Geräte (allen voran Stampin Up) bieten in ihren Katalogen, aber auch online unheimlich viele Tutorials. Pinterest ist eine nie versiegende Quelle an neuen Ideen.
Wesentlich ist aber: sich inspirieren lassen heißt nicht, zu kopieren. Sich den einen oder anderen Handgriff zu merken und selbst zu probieren macht definitiv Sinn, beim Selbermachen steht aber immer die eigene Leistung und Umsetzung im Vordergrund.





Danke fürs Vorbeischauen!


Und hier noch mein herbstlicher Lieblingssoundtrack zum Basteln, Jamie Cullum mit If I ruled the world.




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