DIY-Challenge #48: Schösschentop

Heute zeige ich euch etwas, das bislang ein kleines Geheimnis von mir war. Nicht, weil ich es vor jemandem verheimlichen wollte, sondern weil ich immer abends nähe und dann das Licht so schlecht ist, dass ich keine Fotos mehr machen kann. Am nächsten Tag stehen immer so viele andere Dinge an, dass ich das Fotografieren des Endergebnisses hintenanstelle und schon ist wieder Abend...

Aber lasst mich der Reihe nach erzählen.
Vor etwa 1 1/2 Jahren habe ich zu nähen begonnen. Minimales schulisches Vorwissen (vier Jahre lang, zwei Wochenstunden textiles Werken in der Unterstufe) und eine gelegentlich an der Nähmaschine sitzende Mutter, waren meine einzigen Vorkenntnisse. Gereizt hat mich der Gedanke, mir selbst Gewand zu nähen natürlich schon länger, eine Nähmaschine hatte ich auch, aber die kam eigentlich nur für Polsterüberzüge, einfache Taschen und zum Reparieren aufgegangener Nähte zum Einsatz. Irgendwann habe ich mich über einen neuen Couchbezug gewagt - und noch einen, und noch einen... ich habe sie gar nicht alle abfotografiert (beim Bloggen scheitert es meist nicht daran, dass ich zu wenig mache, sondern dass ich auf passable Fotos vergesse). Und dann - wie gesagt: vor 1 1/2 Jahren - hat mich eine Freundin, die selbst gigantisch viel näht ermutigt, es doch auch zu versuchen. Mein erstes Projekt war der Rock für das Opernballkleid, dann kamen 4 Etuikleider, 4 Jersey-Kleider und mehrere T-Shirts. Ja, ich sollte mal Fotos machen.


Jedenfalls habe ich mir in den letzten Monaten immer wieder die aktuellen Burda Schnitthefte gekauft und dieses Mal auch gleich etwas daraus gemacht. Bitteschön, hier ist Modell 114A aus Burda 07/2015:


Das Schösschentop



Schwierigkeitsgrad laut Burda: leicht
Kosten für Stoff und Gummizug: ca. 9 Euro bei Textil Müller

Dauer: bei mir hat es, glaube ich, etwa 4 Stunden fürs Nähen und 1/2 für die Schnittzeichnung gedauert - das ist lange, lasst euch nicht abschrecken. Ich bin einfach noch nicht wahnsinnig routiniert.


Lasst euch anstecken!
Es macht Spaß.



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DIY-Challenge #47: Fensterbretter streichen

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den Blogeintrag zum Gartenzaun... da ich vier Tage warten musste, um trockenes Wetter zu haben, aber schon auf Arbeit gepolt war, habe ich mich im Haus nützlich gemacht und die drei Fensterbankerl im Wintergarten abgeschliffen. Zunächst dachte ich es geht mit der Hand. Es wurde besser, ich hab's gestrichen... und war totunglücklich mit dem Ergebnis. Beim Selbermachen: keine halben Sachen! Also zurück zum Start. Da musste die Schleifmaschine ran: alles nochmal runter und schleifen, schleifen, schleifen.




mit der Hand abzuschleifen reicht bei starken Holzschäden nicht - die Schleifmaschine muss her






DIY-Challenge #46: Überraschungsei-Recycling


Menschen sammeln alles Mögliche. Über die eine oder andere schräge Sammelleidenschaft habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben - den Eintrag findet ihr hier. Gar nicht so unüblich ist das Sammeln der Überraschungsei-Figuren, der ich allerdings nicht verfallen bin, viel eher haben es mir die kleinen, gelben Überraschungsei-Kontainer angetan, die man für allerhand Nützliches wiederverwenden, zweckentfremden und sie damit einer neuen Bestimmung zuführen kann. Beim Gros der Selbermacher dieser Welt läuft das unter dem schicken Begriff "Upcycling".

Ein paar Ideen, wie ihr die Plastikkapseln 
der Überraschungseier weiterverwenden könnt...

Mit Reis, Linsen, Bohnen oder Körnern gefüllt
und anschließend mit bunten Kabelisolierbändern
sicher zugeklebt, sind es die günstigsten Babyrasseln der Welt.

Sehr gut auch als Verhedderungsschutz für Schmuck, wenn es ab in den Urlaub geht.

Oder für das Aufbewahren von allerlei Kleinteilen.

Damit sich die nicht mehr lose in der Tasche herumschlängeln.

Krimskrams ohne festen Wohnsitz.

Blauer Nagellack, weißer Lackstift und schwarzer Edding im Haus?
Wackelaugen auch noch?

Oder Pfeifenputzer und eine Heißklebepistole?




Neben "Spaß, Spiel und Spannung", könnte sich Ferrero also sogar auch noch der Rundum-Verwendbarkeit rühmen.
Danke fürs Vorbeischauen!

Go ∞ Ga | Die allererste Hochzeit im Burggarten

Ich höre heute zwar keine Hochzeitsglocken, aber ich spüre Freudentaumel, denn heute feiert jemand einen wichtigen Meilenstein im gemeinsamen Leben. Dank des wunderbaren Wetters, können sich Go & Ga ihren Traum, sich unter freiem Himmel im Wiener Burggarten das Ja-Wort zu geben, erfüllen. Übrigens: Die beiden feiern damit eine Premiere! Sie sind die allerersten, die sich in der öffentlichen Parkanlage standesamtlich trauen lassen und ebnen damit den Weg für andere Verliebte, es ihnen gleich zu tun.
Ich freue mich, das Brautpaar mit individuellen Einladungen und Menükarten ein Stück weit begleitet zu haben und wünsche ihnen nicht nur ein wunderbares Fest, sondern auch alles Gute für ihren weiteren Weg zu zweit.







Papier: Lakepaper Emotion Clear High White Structured von Gmund
Gloss-up Sticker: von sternschilder.at

Stanze: Puzzlestanze in zwei verschiedenen Größen von efco