DIY-Challenge #13: Bilderrahmen Collage

Gerahmte Bilder anzuordnen kann manchmal eine gefinkelte Sache sein: entweder die Bilderrahmen sind alle gleich, dann mag man es meist gerne symmetrisch - genaues Messen und die Hilfe der Wasserwaage sind nötig -, oder die Rahmen haben unterschiedliche Größen und müssen so angeordnet werden, dass keine großen Lücken entstehen. Unterscheiden sich die Rahmen vom Design her auch stark, sollte den besonderen Rahmen durch schlichtere Rahmen rundherum Raum gegeben werden, damit insgesamt ein stimmiges Bild geschaffen wird.

Fotowände können "natürlich" wachsen - mit jedem erinnerungswürdigen Ereignis, kommt ein Foto, für das ein passender Rahmen gefunden wurde, dazu und wird an einer freien Stelle montiert. Die Gefahr bei natürlich entstandenen Anordnungen ist, dass es leicht chaotisch aussieht, wenn man keinen genauen Plan hat, den man verfolgt.

Wer geplantes Chaos lieber mag, kann es mit folgender Methode probieren:
Die Bilderrahmen schon im Vorfeld besorgen.

Die Rahmen auf einem großen Bogen Papier auflegen, um
die richtige Anordnung, den idealen Abstand, ein ausgewogenes Gesamtbild zu finden.
Am besten von einem fiktiven Mittelpunkt ausgehen (das muss kein Rahmen,
sondern kann auch der freie Raum zwischen mehreren Bildern sein)
und sich von dort gleichmäßig in alle Himmelsrichtungen wegarbeiten.
Die Rahmenränder auf dem Papier nachzeichnen und beschriften
Den Papierbogen mit Klebeband dort an der Wand fixieren,
wo nachher die Bilder hängen sollen und dann Bild für Bild die Nägel einschlagen.
Auf Bildern, die keinen Haken, sondern nur einen Fuß haben, kann man kleine Haken befestigen - entweder mit kurzen Nägeln oder, wenn der Rahmen das nicht zulässt, mit der Heißklebepistole. Die Füße muss man meist abschneiden oder rausmontieren, weil sie entweder zu lang sind oder den Bilderrahmen einseitig belasten und schief hängen lassen.


Jetzt fehlen nur noch die passenden Bilder.


Danke für's Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal!

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